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Was sind Bettwanzen?

Bettwanzen (Cimex lectularius) sind blutsaugende Parasiten an gleichwarmen Lebewesen. Sie kommen auf der ganzen Welt vor und befinden sich seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Nicht nur im Beherbungsgewerbe (Hotels, Ferienwohnungen etc.) sondern auch im privaten Wohnbereich ist ein Anstieg der jährlichen Befallsmeldungen zu verzeichnen. Als Ursache werden Globalisierung und wachsender Tourismus (Verschleppung durch Reisegepäck) sowie Resistenzen durch den falschen Einsatz von Insektiziden vermutet. Wobei die Bettwanze und deren Larven fast nie selbst in Erscheinung treten. Tagsüber halten Sie sich gut versteckt. Des Nachts suchen Sie den Wirt (Säugetiere, Vögel) zur Nahrungsaufnahme auf, angelockt durch die Körperwärme und Kohlendioxid in der Atemluft. Die Blutmahlzeit ist schon nach wenigen Minuten beendet und die Plagegeister verschwinden wieder in ihre Verstecke. In der Regel erfolgt die Nahrungsaufnahme ein bis zweimal pro Woche. Bei fehlendem Nahrungsangebot kann eine Bettwanze bis zu 1,5 Jahre ohne Nahrung auskommen.

Habe ich Bettwanzen?

Gerade im Anfangsstadium ist der eindeutige Nachweis eines Befalls von Bettwanzen nicht leicht. Zunächst stellen Betroffene Juckreiz und Hautirritationen fest. Der Gang zum Hautarzt bringt selten eine sichere Diagnose, da fast jede Haut anders auf einen Bettwanzenstich reagiert. Bei manchen bildet sich nur eine leichte Rötung um die Einstichstelle, bei anderen führen Bettwanzenstiche von kleinen Pusteln bis zu großen Quaddeln. Das Hautbild läßt daher keinen definitiven Rückschluß auf Bettwanzen zu. Ein Indiz sind die sogenannten "Bettwanzenstraßen". Hiermit sind mehrere aufeinanderfolgende Bisse gemeint. Sicherer ist die gründliche Inspektion der Schlafstätte durch einen erfahrenen Schädlingsbekämpfer. Die geringe Größe der Bettwanze und der extrem flache Körper ermöglichen nahezu unbegrenzte Versteckmöglichkeiten. Man findet sie hinter Fußleisten und Tapeten, in Steckdosen und Holzspalten des Mobiliars. Jede noch so kleine Ritze kann als Versteck dienen. Sichere Anzeichen sind Exuvien (Häutungsreste) und Kotspuren. Bei starkem Befall kann man Bettwanzen auch allein durch ihren Geruch wahrnehmen.

Wie werde ich meine Bettwanzen wieder los?

Sobald der Befall durch einen Fachmann zweifelsfrei als Bettwanze identifiziert ist, kann gemeinsam ein Bekämpfungsplan erstellt werden. Dieser Bekämpfungsplan umfaßt die Wahl des Verfahrens, Festlegung der einzusetzenden Mittel und die zeitliche Abfolge der Behandlung. Jede Bekämpfungstrategie ist an die jeweiligen Begebenheiten anzupassen und hat alle individuellen Erfordernisse zu berücksichtigen. Nur so kann eine erfolgreiche Bekämpfungsmaßnahme mit Befallstilgung erzielt werden. Welches Verfahren im Einzelfall zu empfehlen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In jedem Fall sollte man einen versierten Schädlingsbekämpfer zu Rate ziehen (Kostenfreie Inspektion anfordern). Grundsätzlich stehen drei verschiedene Verfahren zur Auswahl:


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